12 Jul

Landesjagdverband bezieht Stellung zur Leitlinie Wolf

Jäger unterstützen Wolfsmonitoring

Anfang der Woche hat das Umweltministerium Sachsen-Anhalt die neue Leitlinie Wolf veröffentlicht. Der LJV begrüßt diese grundsätzlich, verweist jedoch auf mangelnde Rechtssicherheit.

Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V. (LJV) begrüßt grundsätzlich die Weiterentwicklung der Leitlinie Wolf. Sie stellt einen Schritt zur Lösung der zunehmenden Konflikte zwischen Mensch und Tier dar.

„Diese Leitlinie ersetzt jedoch keine Rechtsvorschrift“, sagt LJV-Präsident Dr. Jordan und ergänzt weiter: „Der jetzt vorliegende Entwurf ist kein ausreichendes Instrument, um auf den dynamischen Prozess der Ausbreitung angemessen zu reagieren.“

Nach wie vor steht die Forderung, einfache Entscheidungs-Richtlinien für den Umgang mit verhaltensauffälligen Tieren zu schaffen. Deswegen hat der LJV bereits im Mai das zuständige Ministerium gebeten, diese Aufgaben mit Hilfe einer Naturschutzverordnung zu lösen, die tatsächlich Rechtssicherheit schafft.

Schon jetzt sieht der LJV den günstigen Erhaltungszustand in Deutschland als gegeben an. Mit dieser Frage beschäftigten sich jüngst auch die Agrarminister der Länder in Hannover. Sie forderten den Bund auf, klare Aussagen zum Erhaltungszustand zu treffen und sich in Brüssel für eine Lockerung des Schutzstatus einzusetzen.

Der LJV fordert einfache, unbürokratische und tierschutzgerechte Handlungsspielräume. Mit der vorliegenden Leitlinie sind weitere Kostensteigerungen zu erwarten.

Hier die Leitlinie Wolf herunterladen

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