02 Jun

Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2018

29. Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2018

Trap Flinte


Edgar Schmidt ist bester Schütze mit 335 Punkten. In der Mannschaftswertung erringt Genthin den ersten Platz.

„Hepp“ ruft ein Schütze in Richtung der neuen Abruf-Anlage auf dem Trap-Stand in Schönebeck, doch nichts passiert. Zwei dreimal wiederholt er seinen Ausruf, angespannt in Erwartung der Wurfscheibe, doch erneut verbleibt diese im Bunker. Die Schießstandaufsicht empfiehlt, es mit tieferer Stimme zu versuchen. Der Schütze wiederholt und ohne Verzögerung verlässt die Tontaube die Wurfanlage. Der erste Schuss aus der Bockflinte lässt die orangene Scheibe zerbersten, Treffer. Seit diesem Jahr gilt die neue DJV-Schießvorschrift, wonach u.a. die Wurfscheibe auf dem Trap- und Skeetstand nicht im Voranschlag durch Absenken des Laufes gefordert, sondern per Zuruf durch eine technische Anlage unverzüglich ausgeworfen wird. „Eine Umstellung für die Schießstandaufsicht und natürlich für die Schützen“, erklärt Klaus-Peter Dittrich, Landesobmann im Jagdlichen Schießen. „Wir haben die neuen Abrufanlagen auf dem Schießstand installiert und somit die Möglichkeit nach neuem Reglement zu trainieren. Eine gute Vorbereitung auf die anstehende Bundes- und Ostdeutsche Meisterschaft“, so Dittrich weiter. Die technische Anlage soll die menschliche Verzögerung wett machen und somit für gleiche Wettkampf-Bedingungen sorgen. Dass einige der knapp 120 Schützen nun erstmals auf der Landesmeisterschaft unter den neuen Bedingungen antraten ist gewiss eine Herausforderung. „Es zeigt sich, dass die Jägerinnen und Jäger, die sich auch in ihren Kreisgruppen engagieren, bei der Landesmeisterschaft Höchstleistungen zeigen und damit der Anspruch tierschutzgerecht zu jagen, weiter untermauert wird. Sowohl von den jungen als auch erfahren Jägern wünsche ich mir, dass der Schießstand regelmäßig genutzt wird, um die jagdlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Interesse von Wild, Jagd und Natur immer weiter zu verbessern“, sagt Dr. Pieter Ziems, Vizepräsident LJV Sachsen-Anhalt. „Insbesondere für jugendliche Jäger wollen wir einen Anreiz schaffen, sich im Schießwesen zu engagieren“ führt Ziems fort. Der Landesjagdverband stellt Munition für das Training der Junioren-Mannschaft zur Verfügung, ermöglicht Vergünstigungen für den Besuch der Trap- und Skeetstände und bietet finanzielle Unterstützung bei der Teilnahme an der Bundesmeisterschaft.

Anfang Juni traten rund 120 Schützen auf dem Schießstand in Schönebeck im Salzlandkreis zur 29. Landesmeisterschaft gegeneinander an. Die Wertung erfolgte in unterschiedlichen Klassen. Geschossen wurde mit Flinte und Büchse nach den Vorgaben der DJV-Schießvorschrift. Teilnehmer der Damen- Junioren-, Senioren-, und Altersklassen sowie der offenen Klasse wetteiferten bei angenehmen Temperaturen um möglichst viele Ringe und Wurfscheiben. 25 ehrenamtliche Helfer, davon drei Kampfrichter pro Stand sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Acht Uhr begann der jährliche Wettbewerb in exponierter Lage im Grünen. 18 Uhr fand nach Auswertung der Ergebnisse die feierliche Siegerehrung statt. Mit beeindruckenden 335 Punkten wurde Edgar Schmidt aus Gardelegen bester Schütze der Altersklasse sowie Gesamtsieger der Landesmeisterschaft. Ebenfalls aus Gardelegen, erreichte Jürgen Aderhold den ersten Platz in der Seniorenklasse mit genau 300 Punkten. Bester Schütze der Junioren-Klasse wurde Richard Hertel aus Genthin mit 326 von 350 möglichen Punkten. In der offenen Klasse erreichte Dirk Köhler aus Zerbst mit 331 Gesamtpunkten den ersten Platz, dicht gefolgt von Ronald Mnich aus dem Bördekreis mit 330 Punkten. Beste Schützin wurde Karina Gaedecke aus Klötze mit 241 Punkten. In der Mannschaftswertung belegte Genthin den ersten Platz, gefolgt von Gardelegen und Osternburg. Neben Urkunde und Medaille erhielten die Erstplatzierten noch hochwertige Sachpreise, gesponsert vom Landesjagdverband. Unter allen Teilnehmern wurde zudem ein Fernglas der Firma Steiner verlost.

Ergebnislisten als PDF herunterladen:

Damenklasse

Juniorenklasse

Altersklasse

Seniorenklasse

Offene Klasse

Mannschaftswertung

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  • Trap Flinte

  • laufender Keiler

  • Büchse

  • Büchse

  • Flinte

  • Trap

  • Richter

  • Trap-Stand

  • 100 Meter Bahn

  • Junioren

  • Damenklasse

  • Junioren

  • Senioren

  • Altersklasse

  • Offene Klasse

  • Mannschaft

  • Siegerehrung

  • Siegerehrung

26 Mai

Landesjägertag in Wernigerode

Dr. Jordan

Jägern fordern einheitliche Regelung zur ASP-Prävention.

Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt (LJV) erwartet am 26. Mai zum Landesjägertag im Kultur- und Kongresshotel Wernigerode den Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Dr. Ralf-Peter Weber und den Präsidenten des Deutschen Jagdverbandes, Hartwig Fischer. Ein zentrales Thema der jährlichen Veranstaltung sind Präventionsmaßnahmen im Zuge der voranschreitenden Afrikanischen Schweinepest. Der Präsident des LJV, Dr. Jordan, fordert: „Unsere Jägerinnen und Jäger brauchen einheitliche Regelungen. Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung der ASP funktionieren nur, wenn sie im gesamten Bundesland umgesetzt werden“. Vorschlag des LJV ist es, die Trichinenuntersuchungsgebühr in Sachsen-Anhalt für drei Jahre auszusetzen.

Der Empfehlung des LJV, die Gebühr landesweit zu erlassen, wird durch die ASP-Sachverständigengruppe des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE) unterstützt. Die erfolgreiche Umsetzung liegt nun in der Verantwortung des für den Verbraucherschutz zuständigen Sozialministeriums.

Bereits im Herbst vergangenen Jahres traf sich die Arbeitsgruppe „Veterinäre“ in der Geschäftsstelle des LJV in Langenweddingen. Vertreter der Abteilung für Veterinärwesen, Tierschutz, Tierarznei- und Futtermittel des Ministeriums, sowie der Obersten und Oberen Jagdbehörde, des Landesjagdverbandes, der Tierseuchenkasse und des Veterinärwesens tauschten Ihren Kenntnisstand aus und berieten fachlich fundiert über die zu treffenden Maßnahmen im Land Sachsen-Anhalt.
Bereits Anfang 2018 ergriffen die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel, Stendal und der Salzlandkreis die Initiative, die Trichninenuntersuchungsgebühr auszusetzen. Ziel dieser Aussetzung ist es, die Bejagung des Schwarzwildes zu fördern.

Der Landesjägertag ist das höchste Gremium des Landesjagdverbandes. Erwartet werden zirka 290 Delegierte aus den Kreisverbänden sowie 60 Gäste.

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15 Mai

Camp Junge Jäger

Camp Junge Jäger 2014

Artenschutz und Abendansitz, Erkundung des Biosphärenreservat Mittelelbe mit Gleichgesinnten - angenehmer kann ein Wochenende nicht sein. 

Die Landesjagdverbände der neuen Länder veranstalten vom 10.-12. August gemeinsam ein Camp für Junge Jäger. Daunenbetten, Badewanne und gepressten Orangensaft am Morgen gibt’s nicht, dafür jede Menge Spaß unter freiem Himmel und jagdliche Aktivitäten. Und das Beste: An dem Camp nehmen auch Jägerinnen und Jäger aus den anderen ostdeutschen Bundesländern teil. Insgesamt 40 Gleichgesinnte werden beisammen sein. Im landschaftlich reizvollen Havelland, kurz vor der Mündung der Havel in die Elbe liegt Havelberg, eine kleine reizvolle Stadt inmitten des UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe. Umgeben von jeder Menge Natur in allen Formen spielt das Wasser in Havelberg eine besondere Rolle und so ist es nicht verwunderlich, dass das Biosphärenreservat vom Wasser aus erkundet wird. Mit diesen Impressionen geht es am Abend zum Ansitz in das Landesforstamt Altmark, nur wenige Minuten von Havelberg entfernt. Verbindliche Anmeldungen sind bis zum 01. Juli 2018 auf dem Anmeldeformular an die Geschäftsstellen des jeweiligen Landesjagdverbandes zu senden. Der Unkostenbeitrag beträgt voraussichtlich 45,00 €. Die Kosten sind nach Aufforderung an den Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V. zu begleichen.

Hier geht's zum Anmeldeformular

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19 Apr

Seminare des LJV Sachsen-Anhalt

Paul Rößler

Weiterbildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen und zukunftsorientierten Jagd. Ob Wildbretveredelung, Hundeführerlehrgang, Jagdrechtsseminare oder Fangjagd: Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt bietet zahlreiche Fortbildungen für Verbandsmitglieder und Interessierte an. Hierfür wurden in der Geschäftsstelle in Langenweddingen entsprechende Seminarräume sowie eine Zerwirkkammer geschaffen. Für die Kurse konnte der LJV Experten aus den jeweiligen Fachrichtungen gewinnen, welche die Teilnehmer in Theorie und Praxis umfangreich schulen. Das Seminar „Fangjagd“ wird seit diesem Jahr von Revierjäger und Fallenexperte Paul Rößler geleitet, der bereits mehrere Jahre im Großtrappen-Schutzgebiet Fiener Bruch tätig war.

Weitere Seminare:

09.06. - Schweißseminar (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 50€, Nichtmitglieder 100€)

27.06. - Wild grillen (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 50€, Nichtmitglieder 100€)

04.10. - Wildbrethygienekurs, sauber zerwirken (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 25€, Nichtmitglieder 100€)

06.10. - Wildbrethygienekurs, weiterverarbeiten und veredeln (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 65€, Nichtmitglieder 130€)

11.10. - Fangjagd (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 40€, Nichtmitglieder 100€)

08.11. - Wildbrethygienekurs, sauber zerwirken (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 65€, Nichtmitglieder 130€)

10.11. - Wildbrethygienekurs, weiterverarbeiten und veredeln (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 65€, Nichtmitglieder 130€)

Verbindliche Anmeldungen bitte schriftlich, auch per Fax oder E-Mail, an den Landesjagdverband Sachsen- Anhalt e. V., Halberstädter Straße 26, 39171 Sülzetal OT Langenweddingen, Fax: 039205/ 417579, E-Mail info@ljv-sachsen-anhalt.de, Betreff: Seminar und Datum

Die Lehrgangsgebühr ist auf das Konto des Landjagdverbandes Sachsen-Anhalt e.V. IBAN DE20810932740006106480, BIC GENODEF1MD1 bei der Volksbank Magdeburg e.G. zu überweisen.

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05 Mär

Salzlandkreis verzichtet auf Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Schwarzwild

Labor

„Unsere Jäger tragen eine hohe Verantwortung bei der Hege und Pflege des Wildbestandes“, stellt Landrat Markus Bauer fest. „Wir wollen uns präventiv auf die Situation einstellen und unsere Partner unterstützen, um zukünftigen Problemen entgegenzustehen“, erläutert er die Beweggründe für die Entscheidung, dass der Salzlandkreis die verstärkte Bejagung von Schwarzwild unterstützt. Mit dem Verzicht auf die Trichinenuntersuchungsgebühr, vorerst für ein Jagdjahr (01.04.2018 – 31.03.2019), sollen die Abschusszahlen in der Region erhöht werden. Dies gilt für Jagdausübungsberechtigte für Jagdbezirke im Salzlandkreis. Die Entsorgungskosten für durch Nachweis des Duncker’schen Muskelegels untaugliche, zu entsorgende Stücke werden in dem angegebenen Zeitraum ebenfalls durch den Salzlandkreis getragen.

Die Dezimierung des Schwarzwildbestandes führe zur Reduzierung des Übertragungsrisikos, so die Begründung. „Früherkennung und die Verhinderung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest sind wichtige Eckpunkte auch für den Schutz der Hausschweinebestände“, erklärt Dr. med. vet. Marina Bradtke, Fachdienstleiterin für Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlichen Verbraucherschutz (Fachdienst 31), den Vorstoß der Landkreisverwaltung.

Quelle: www.salzlandkreis.de

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