Eröffnung der 13. Landessiegersuche

 

  Landessiegersuche 2011

 

13. Landessiegersuche in Friedrichsbrunn

Nach 2 Jahren Pause war es wieder war es wieder soweit. Die  Landessiegersuche in Form einer Verbandsschweißprüfung hatte der  Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e. V. auch in diesem Jahr ausgeschrieben. Da in den beiden vergangenen Jahren die Landessiegersuche mangels Beteiligung abgesagt wurde, war es um so erfreulicher zu dieser anspruchsvollen Schweißprüfung  6 Nachsuchengespanne begrüßen zu dürfen. Dankenswerterweise stellte dafür  der Forstbetrieb Ostharz die Forstreviere Dambachhaus und Friedrichsbrunn zur Verfügung. Die 20 Stunden alten 1000 m langen Übernachtfährten in den wildreichen Harzrevieren stellen erfahrungsgemäß außerordentlich hohe Anforderungen an die Hunde und ihre Führer. Zur Eröffnung der Landessiegersuche konnte Vizepräsident Albrecht Hellwig sowie der Landesobmann für Jagdgebrauchshundewesen  Jens Radtke 6 gemeldete Nachsuchengespanne begrüßen. Zwei Bayrische Gebirgsschweißhunde , ein Deutsche Drahthaar, zwei Teckel und ein Deutsch Wachtel gingen an den Start. Unter Leitung von Landesobmann Jens Radtke begaben sich zwei Gruppen erfahrener Schweißrichter mit den Hundeführern zur Arbeit in die Reviere. Reichlich Bodenfeuchtigkeit durch den stark gefallenen Regen über Nacht, sowie Regen während der Prüfung und ein Temperaturabfall von 15 Grad Celsius zum Vortag machte es den Nachsuchengespannen nicht einfach. Die ansonsten gemischten Waldbestände ließen auf gute Arbeitsbedingungen für die Suche schließen. Auf allen sechs gearbeiteten Schweißfährten stellten aber zahlreiche Verleitungen vor allem durch Schwarzwild, aber auch durch Rot- und Rehwild außerordentlich hohe Anforderungen an die Gespanne.

Letztlich fanden nur 5 der 6 Nachsuchengespanne zum Stück, darunter der Deutsch Drahthaar  „Veit von der Eckernbucht" unter seinem Führer Jörg Zander mit einem Sw III, die Rauhaarteckelhündin "Emma vom Arendseer Bruch" unter ihrem Führer Heiko Zander mit einem SW III , die Bayrische Gebirgsschweiß-Hündin „Stine vom Schwedenstein" unter ihrem Führer Nils Schumann mit einem Sw I, ihre Schwester "Sina vom Schwedenstein" unter ihrem Führer Mathias Gips mit einem Sw I und der  Deutsch Wachtel Rüde "Paco vom Harzjäger" unter seinem Führer Manfred Gebauer mit einem Sw I zum Stück. Trotz aller Bemühungen  kam die Rauhaarteckel Hündin "Afra vom Augenglanz" unter ihrem Führer Jan Blaue, der kurzfristig für seinen erkrankten Vater eingesprungen ist  nicht zum Stück. Hauptursache dafür waren offensichtlich mangelnde Erfahrungen bei noch zu jungen Hunden und Probleme beim Zusammenwirken zwischen Führer und Hund. Prüfungsleiter Jens Radtke konnte zum Abschluß den 5 erfolgreichen Gespannen Urkunden  überreichen. Als Landessieger wurde der Deutsch Wachtel "Paco vom Harzjäger" unter seinem Führer Manfred Gebauer geehrt.

Dem nicht erfolgreichen Gespann gaben Prüfungsleiter und die Schweißrichter konkrete Hinweise zur weiteren Einarbeitung der Hunde auf der Schweißfährte. Mit einem herzlichen Dank an den Forstbetrieb Ostharz für die Bereitstellung der Reviere und einem Dank an die Helfer und Richter beendet Jens Radtke die diesjährige Landessiegersuche.

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Suchensieger  wurde der

Deutsch Wachtel Rüde

 "Paco vom Harzjäger" unter dem

Führer Manfred Gebauer

 

Die Bayrische Gebirgsschweißhündin 

"Sina vom Schwedenstein" unter ihrem

 Führer Mathias Gips

Die Bayrische Gebirgsschweißhündin

 "Stine vom Schwedenstein"

unter  ihrem  Führer Nils Schumann

 

 

Die Arbeit in den Revieren