13.Landestrophäenbewertung

 

13. Landestrophäenbewertung wieder ein Erfolg

 

 

Diese Veranstaltung war ein voller Erfolg und dokumentiert eine 20jährige Erfolgsgeschichte der Wildbewirtschaftung nach Gründung des Landesjagdverbandes Sachsen-Anhalt e. V. In diesen Jahren haben 13 Bewertungen von Spitzentrophäen stattgefunden, auch wenn es sehr zögerlich begann. Heute sind die Bewertungen Höhepunkte für Jäger und andere interessierte Bürger, denn sie werden öffentlich ausgewertet. In all den Jahren wurden 1212 Trophäen vorgestellt und 1053 haben Medaillien erhalten. Die 13. brachte folgende Ergebnisse:

 

 

 

 

 

 

Gesamtübersicht – vorgestellt/ausgezeichnet 

 

 

Gold

Silber

Bronze

Ohne

Insgesamt vorgestellt

Rothirsche

5

12

8

-

25

Damhirsche

5

2

3

-

10

Rehböcke

9

21

15

4

49

Muffelwidder

4

5

6

1

12

Keiler

1

2

2

8

17

 

24

42

34

13

113

 

 

 

 

 

Der diesjährig stärkste vorgestellte Hirsch  erlegt in Klötze

 

 

 

 

 

Vergeben wurden 100 Medaillen = 88,5 %.

 

Ferner wurden 2 Rothirsche aus Polen und Brandenburg (beide Silber) und 1 Rehbock aus Thüringen (Gold) bewertet. Von den 25 Hirschen kommen 15 aus der nordwestlichen Altmark und der Colbitz-Letzlinger-Heide.

Dann folgen 4 Hirsche aus dem Raum Mansfeld-Südharz sowie 3 Hirsche aus der Glücksburger und Dübener Heide.

 

Der stärkste Rothirsch wurde erlegt von Manfred Litze im Jagdbezirk Klötze und erreichte 224,81 Punkte. Einige Daten: Ø Stangenlänge 107,75 cm, Ø Rosenumfang  34 cm, Geweihgewicht 9,3 kg. Die weiteren Goldmedaillen Hirsche kommen von Christian Neumann, JB Jahrstedt = 220,78 Punkte, von Clemens Chelvier, JB Letzlingen = 216,15 Punkte und von Manfred Wilke, JB Merseburg = 215,92 Punkte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Damhirschen ist die Anzahl mit zehn sehr gering. Die Medaillenträger kommen aus dem Fläming = 3, aus der Altmark = 4, aus dem Hohen Holz = 2 und 1 aus Finne-Saale. Den 1. Platz bei den Damhirschen erreichte Ingo Fräßdorf, JB Hoher Fläming, LK ABI, mit 186,84 Punkten und einer Stangenlänge von Ø 62.2 cm und einem Geweihgewicht von 3360 g.

Bei der Vorstellung der Rehböcke wurde die bisher höchste Zahl von 49 Böcken und einer aus Thüringen bewertet. Sieben Böcke waren aus den Vorjahren. Die Herkunft der Rehböcke zeigt folgendes Bild:

Altmark                 21

Börde                   13

Süd/Ost                  3

BLK                       4

JL                           2

Harz/Südharz          2

Gesamt                 45

ohne Medaille         4

Thüringen               1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der  stärkste Bock kommt von Franz Wostry, JB Glausig, LK ABI. Er erreichte 157,50 Punkte mit einer Ø Stangenlände  von 26,2 cm und einem Gehörngewicht von 523 g. Den 2. Platz erreichte Torsten Güldenpfennig aus dem JB Querstedt (SDL) mit 153,93 Punkten. Platz 3 kommt von Torsten Neubauer, JB Schartau,

JL, mit 145,45 Punkten.

Die Zahl der vorgestellten Muffelwidder war im Vergleich zu den Vorjahren gering.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von den 11 Widdern kam 6 aus dem Harz, 3 aus der Altmark (Saw) und 2 aus dem Mansfelder Land/Südharz. Der Erstplazierte Widder von Jürgen Bertram kommt aus dem JB Ulzigerode, LK  MSH, und erreichte 218,85  Punkte. An 2. Stelle kommt ein Widder von Alexander Sommer aus dem JB Pansfelde/Harz mit 217,40 Punkten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Anzahl der vorgestellten Keiler entspricht der Tendenz der letzten Jahre. Von den 17 vorgestellten Keilern konnten nur 9 eine Medaille erreichen. Der beste Keiler von Marcel Roder aus dem JB Letzlingen erreichte 123,45 Punkte. Einige Daten: Ø Gewehrlänge 21,75 cm, Ø Breite der Gewehre 28,10 mm.

Der Herkunft nach kommen 4 Keiler aus der Altmark, je zwei aus dem Harz und der oberen Saale, SLK/Halle sowie einer aus der Börde.

Zur Auswertung der Bewertung waren Jäger und interessierte Bürger erschienen.

 

Horst Burde, Mitglied der Trophäenbewertungskommission

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der diesjährig stärkste vorgestellte

Damhirsch erlegt im Jagdbezirk  Hoher Fläming

 

Goldmedaillen Bock

aus Glausig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Goldmedaillen Keiler

 aus Letzlingen

Der

Der diesjährig stärkste vorgestellte Widder

erlegt im Jagdbezirk  Ulzigerode

 

 

 
 

Die Reihe der stärksten Trophäen bei der diesjährigen Bewertung

 

 

                   

 

 

                   

 

 

 

 

 

                      Dr. Siegfried Hünsche bei der Auswertung des                                                                                          Franz Czamanski bei der Auswertung des

                                                         Damwildes                                                                                                                                                                            Rotwildes

                    

 

 

 

 

Horst Burde bei der Auswerung des Rehwildes

 

Dr. Holger Piegert bei der Auswerung des Muffelwildes

                                

v.l. Steffen Grießbach, Dieter Bresch, Herbert Janeke und

 Dr. Holger Piegert

Die Arbeitsgruppen

2010

 

 

v.r. Franz Czamanski, Karl-Heinz Kanzler, Ralf Pieper, Manfred Gebauer

nicht im Bild: Erich Wieczorek, Mario Rienäcker und Rolf Albrecht

v.l. Roland Seyfarth und Jan Sonntag

 

v.l. Horst Kamieth, Joachim Schwieger, Jens Strebe, Dr. Siegfried Hünsche

 

 

v.l. Alexander Lessing, Hartmut Langer, Jan Driesnack,

Horst Burde, Rolf Funke, Wilko Florstedt