Versicherungen

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Generali-Gruppen-Jagdhaftpflichtversicherung

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Getreu dem Motto gemeinsam stärker, haben Mitglieder des Landesjagdverbandes Anspruch auf eine günstige und umfangreiche Gruppenversicherung. Die Gruppenversicherung der Generali bietet neben der gesetzlich vorgeschriebenen Jagdhaftpflichtverischerung auch weitere Vorteile für Mitglieder des Landesjagdverbandes. In der Jagdhaftpflicht inbegriffen sind auch eine Unfallversicherung sowie eine Tierleben- und eine Tierarztkostenversicherung. Nähere Informationen finden sie in den Versicherungsbedingungen und in nachfolgenden Artikeln.

Versicherungsbedingungen

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DAS-Gruppen-Rechtsschutzversicherung

DAS Versicherung

Der Versicherungsschutz besteht im Zusammenhang mit der Jagd und / oder dem Waffenbesitz für folgende Leistungsarten: Leistungen / Schadenbeispiele:

  •  Privat Schadenersatz-RechtsschutzWenn Forderungen auf Schadenersatz durchgesetzt werden müssen z.B. nach einem Jagdunfall,Schmerzensgeld oder Verdienstausfall. Die Abwehr von Schadenersatzansprüchen im Zusammenhang mit Wildschäden 
  • Privat Vertrags-Rechtsschutz:Bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit einem Kaufvertrag z.B. Kauf einer Waffe (Umtausch) oder imZusammenhang mit der Jagdpacht (Streitigkeiten mit dem Verpächter).
  • Privat Sozial-Gerichts-Rechtsschutz:Wenn es vor deutschen Gerichten zu Auseinandersetzung wegen der Sozialversicherung, derArbeitslosenversicherung oder der Arbeitsvermittlung kommt, z.B. Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, in Zusammenhang mit einem Jagdunfall.
  • Privat Verwaltungs-Rechtsschutz:Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Entzug / Wiedererlangung der Waffenbesitzkarte bzw. desJagdscheines / Waffenscheines.
  •  Privat Straf-Rechtsschutz / inkl. Spezial-Straf-Rechtsschutz: Für die Verteidigung des Vorwurfes, eineStraftat fahrlässig begangen zu haben. Über den Spezial-Straf-Rechtsschutz besteht auch Versicherungsschutzbei Vorwurf von Vorsatz z.B. unerlaubten Waffenbesitz. Wird der Versicherungsnehmer vorsätzlich verurteilt, sind dem Rechtsschutzversicherer die entstandenen Kosten zurückzuerstatten.
  •  Privat Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz:Für die Verteidigung des Vorwurfes, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben z.B. nicht ordnungsgemäße Beförderung einer Waffe ( in diesem Zusammenhang wird ein Bußgeld fällig). Bei Ordnungswidrigkeit gilt der Vorsatzvorwurf immer mitversichert.

Es gilt eine Selbstbeteiligung in Höhe von EUR 150 je Rechtsschutzfall als vereinbart. Die Versicherungssumme beträgt 2.000.000,- EUR je Rechtsschutzfall. Zusätzlich werden für Strafkautionen bis zu 200.000,- EUR als Darlehen bereitgestellt. Außerhalb des Geltungsbereiches nach Ziffer 12 KT 2016 N tragen wir die Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 100.000,- EUR.

Im Übrigen gelten die Regelungen in den D.A.S. KT 2016 RS N, soweit in diesem Vertrag nicht etwas anderes bestimmt ist. Abweichend von Ziffer 9.4.4 D.A.S. KT 2016 RS N besteht im Verwaltungsrechtsschutz Versicherungsschutz im Zusammenhang mit: - Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (Genehmigung von Schießständen bzw. Untersagung des Betriebes) - Verfahren nach dem Bundesbaugesetz in Verbindung mit der Landesbauordnung (Genehmigung von Jagdeinrichtungen sowie Streitigkeiten über Beseitigungsverfügungen) Abweichend von Ziffer 9.4.6 D.A.S. KT 2016 RS N bezieht sich der Versicherungsschutz für die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen auch auf die Wahrnehmung rechtlicher Interessen mitversicherter Personen untereinander. Der Versicherungsschutz bezieht sich auch auf die Abwehr von Schadenersatzansprüchen aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen die im Zusammenhang mit Wildschäden entstehen.

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Hinweise zu den Versicherungsbedingungen für Hundeführer

Anmeldung

Die Anmeldung der im Besitz befindlichen bzw. neu angeschafften Jagdhunde direkt beim LJV ist für unsere Jagdhundeführer mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Trotzdem sei hier nochmals auf diese Notwendigkeit verwiesen. Als Bestätigung für eine erfolgte Anmeldung erhält der Hundebesitzer von der LJV-Geschäftsstelle die gelbe Prüfungsnachweiskarte zugeschickt.

Hundehalterhaftpflichtversicherung

Für jedes über den LJV versicherte Verbandsmitglied sind entsprechend den Versicherungsbedingungen der Jagdhaftpflichtversicherung automatisch jetz drei Jagdhunde mitversichert. Befinden sich mehr als drei Jagdhunde im Besitz des versicherten Jägers, gelten die beiden am längsten im Besitz befindlichen Jagdhunde als mitversichert. Diese Mitversicherung erstreckt sich auf die ganz wichtige Hundehalterhaftpflicht. Das heißt, es sind für die jeweils mitversicherten Jagdhunde alle Schäden versichert, die ein Hund gegenüber Dritten anrichtet. Das gilt sowohl für Schäden, die der Hund im Jagdbetrieb anrichtet, als auch für Schäden, die der Hund im sonstigen privaten Umfeld verursacht. Beispiel für Schäden im Jagdbetrieb: der Hund gerät beim stöbern auf eine Straße und verursacht einen Verkehrsunfall mit Schäden an einem Pkw. Schäden im privaten Bereich: Der Hund zerkaut die Schuhe eines Freundes der bei Ihnen zu besuch ist. Grundsätzlich gilt für die Hundehalterhaftpflichtversicherung, dass der Hund bis zur Vollendung des 36. Lebensmonats als in der Ausbildung befindlich ohne weitere Bedingungen und ohne Nachweis von Brauchbarkeitsprüfungen mitversichert ist. Nach Vollendung des 36. Lebensmonats muss der Hundebesitzer für seinen Hund einen Brauchbarkeitsnachweis erbringen. Das heißt, der Hund muss eine rassespezifische Leistungsprüfung oder eine Brauchbarkeitsprüfung nach den Ordnungen der Länder abgelegt haben, mit der ihm für eine oder mehre jagdliche Fachgruppen definitiv eine Brauchbarkeit bescheinigt wird.Ganz ausdrücklich sei darauf verwiesen, dass Jugend- bzw. Anlagenprüfungen nicht zu einer Brauchbarkeit führen, ebenso nicht so genannte Naturleistungszeichen. So ist z. B. ein Spurlaut- oder Sichtlautnachweis keine Prüfung, sondern der Nachweis einer vererbten bzw. vorhandenen Anlage. Gleiches gilt auch für Wasserfreude, Spurwille oder Nasenleistung. Naturleistungszeichen für sich allein, also ohne vorangegangene Leistungs- oder Brauchbarkeitsprüfung in der jeweiligen Fachgruppe zählen ebenfalls nicht als Brauchbarkeitsnachweis. Nach den rassespezifischen Prüfungsordnungen, z. B. des Deutschen Teckelklubs, dürfen in der jagdlichen Praxis nachgewiesene Leistungen dem jeweiligen Hund nur zuerkannt werden, wenn er vorher regulär in der jeweiligen Fachgruppe erfolgreich geprüft worden ist. Das heißt konkret, dass ein Hund das Naturleistungszeichen Schweiß-Natur nur bescheinigt bekommt, wenn er zuvor eine Schweißprüfung abgelegt hat. Gleiches gilt auch für das Naturleistungszeichen Bau. Hier muss zuvor eine Bauprüfung absolviert worden sein.
Es würde eine völlige Ungleichbehandlung gegenüber regulär leistungsgeprüften Hunden vorliegen, wenn diese so genannten Naturleistungszeichen für sich allein zur Erlangung einer Brauchbarkeit führen würden. Regelmäßig ist bei der Abnahme bzw. Bestätigung dieser Naturleistungszeichen nichts weiter nachzuweisen. Die komplette Fachgruppe Gehorsam gehört nicht dazu. Und gerade sie ist es, die den gut ausgebildeten Jagdhund ausmacht. Auf Verdacht einen zuvor nicht geprüften Hund eine natürliche Wundfährte arbeiten zu lassen oder ihn in einen Fuchsbau einschliefen zu lassen oder ihn stöbern zu lassen und bei entsprechendem Erfolg hinterher diesen Hund als leistungsgeprüft zu deklarieren, geht also nicht. Das wird auch im Versicherungsfall nicht als Leistungs- bzw. Brauchbarkeitsnachweis anerkannt. Das soll hier nochmals mit aller Deutlichkeit hervorgehoben werden.

Tierleben- und Tierarztkostenversicherung

Analog werden diese Kriterien auch bei der Bearbeitung von Schäden zur Anwendung gebracht, die der Hund selbst erleidet. Soll Ersatz für einen tödlich verunglückten Jagdhund geleistet werden bzw. sollen Tierarztkosten erstattet werden, müssen die betroffenen Jagdhunde ebenso die konkreten Versicherungsbedingungen erfüllen. Voraussetzung für die Regulierung dieser Schäden ist zusätzlich das Vorhandensein von JGHV-Ahnentafeln.

Im Unterschied zur Hundehalterhaftpflichtversicherung ist die der Versicherungsschutz der Tierleben- und Tierarztkostenversicherung zeitlich begrenzt. Versichert sind Jagdhunde bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres.

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Versicherungsschutz für Hundeführer und Verbandsrichter

Wer einen Jagdhund jagdlich führen will, muß im Besitz eines Jagdscheines sein. Um einen Jagdschein zu erlangen bzw. zu verlängern, muß der Nachweis eines gültigen Jagdhaftpflichtversicherungsvertrages erbracht werden. Die Jagdhaftpflichtversicherungen enthalten in der Regel eine Hunderhalterhaftpflichtversicherung für zwei oder drei Jagdhunde. Die LJV-Jagdhaftpflichtgruppenversicherung bei der Generali Versicherung enthält eine Hundehalterhaftpflichtversicherung für zwei Jagdhunde. Die Jagdhaftpflichtversicherung bietet Schutz für den Jäger vor Haftpflichtansprüchen Dritter. D. h. konkret, wenn der Jäger im Rahmen befugter Jagdausübung bzw. Waffennutzung, - Jagdhundeausbildung, -führung und –prüfung gehören dazu, einem Dritten einen Schaden zufügt. Gleiches gilt für die von den mitversicherten Jagdhunden verursachten Schäden, Regelmäßig erstreckt sich die eingeschlossene Hundehalterhaftpflicht auch auf die nicht jagdlichen Bereiche, d. h. auch auf Schäden, die Jagdhunde außerhalb des jagdlichen Einsatzes verursachen.

Beispiele:

- Der Hundeführer verletzt bei der Jagdhundeausbildung oder –prüfung bei der Feststellung der Schussfestigkeit eine andere Person durch einen Schrotschuß. Die Jagdhaftpflichtversicherung kommt für den Schaden auf.
- Ein Jagdhund verletzt bei der Prüfung durch Biß eine Person oder kollidiert freilaufend auf der Hasenspur mit einem Auto und es entsteht ein Schaden am Auto. Die Jagdhaftpflichtversicherung kommt für den Schaden auf.
- Ein Jagdhund tötet auf dem Nachbargrundstück Hühner oder Kaninchen oder er beißt den Briefträger. Die Jagdhaftpflichtversicherung reguliert den Schaden.

Damit ist durch die Jagdhaftpflichtversicherung der sehr wichtige Bereich des Schutzes vor Ansprüchen Dritter abgesichert. Für über die Jagdhaftpflicht-Gruppenversicherung des LJV Sachsen-Anhalt versicherten Verbandsmitglieder gilt eine Erweiterung des Schutzes speziell für Jagdhunde.

Kommt ein Jagdhund während des jagdlichen Einsatzes, der Ausbildung oder Prüfung zu Schaden, wird er getötet oder verletzt zahlt die Versicherung entweder die laut Vertrag festgelegte Todesfallsumme oder übernimmt Tierarztkosten. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach den Vorgaben des Versicherungsvertrages (Versicherungsbedingungen unter www.ljv-sachsen-anhalt.de).

Häufige Todes- oder Verletzungsursachen sind Unfälle im Straßenverkehr oder Attacken durch wehrhaftes Schwarzwild. Voraussetzung für die Regelung dieser Schäden ist, dass der Jagdhund ordnungsgemäß beim LJV angemeldet und in der Jagdhundedatei erfasst ist. Die gelbe Prüfungsnachweiskarte – ausgestellt von der LJV-Geschäftsstelle – ist die Bestätigung dafür.
Der weitere wichtige Versicherungsbereich ist die Unfallversicherung. Sie ist nicht Bestandteil der normalen Jagdhaftpflichtversicherung. Hier muß der Jäger, soweit er nicht als Revierinhaber über die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft zwangsweise unfallversichert ist und ausschließlich in seinem gepachteten Revier (oder in der eigenen Eigenjagd) tätig wird, private Vorsorge treffen. Das geht in der Regel nur über eine freiwillige private Unfallversicherung, deren Deckungssummen im Versicherungsvertrag individuell vereinbart werden können. Diese Unfallversicherung zahlt im konkreten Fall nur für unfallbedingte dauernde Körperschäden. Kommt es unfallbedingt zur Vollinvalidität, werden 100 % der vereinbarten Deckungssumme gezahlt. Für geringere bleibende Körperschäden werden anteilig von der Deckungssumme je nach Grad der Schädigung (z. B. Verlust von Gliedmaßen, Schädigung des Augenlichtes, des Gehöres oder der Beweglichkeit) geringere Beträge gezahlt. Die normale private Unfallversicherung zahlt keine Heil- und Behandlungskosten in unfallbedingten Krankheitsfällen.

Eine Ausnahme bildet hier die Unfallversicherung für die Revierinhaber über die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft. Diese bezahlt neben Entschädigungen für bleibende Körperschäden auch Heil- und Behandlungskosten und evtl. auch Unfallrenten. Unbedingte Voraussetzung dafür ist aber, dass der Unfall im versicherten eigenen Revier passiert sein muß. Dieses Revier ist versicherungsrechtlich das versicherte „landwirtschaftliche Unternehmen“. Insofern unterliegen auch Unfälle bei der Jagdhundeausbildung und –führung im eigenen Revier diesem Versicherungsschutz. Dieser Versicherungsschutz erstreckt sich aber keinesfalls auf Teilnehmer einer Jagdhundeprüfung für die der Revierinhaber sein Revier zur Verfügung gestellt hat. Versichert sind nur der Revierinhaber und ein sehr begrenzter Kreis beauftragter Jagdhelfer, die im Auft rag des Revierinhabers konkrete Leistungen erbringen. Hundeführer zählen regelmäßig leider nicht dazu.

Speziell für über den LJV Sachsen-Anhalt versicherte Jäger gilt, dass zum Versicherungspaket des LJV eine spezielle Jagdunfallversicherung gehört. Sie kommt für Unfälle während jeder berechtigten jagdlichen Tätigkeit auf. Die Deckungssumme beträgt für den Fall der Vollinvalidität 15.000 Euro und für den Todesfall 10.000 Euro. Zu den obengenannten berechtigten jagdlichen Tätigkeiten gehört wiederum auch die Jagdhundeausbildung, -führung und –prüfung. Alle über den LJV Sachsen-Anhalt versicherten Jagdhundeführer und JGHV-Richter können auch für Unfälle die bei Jagdhundeprüfungen passieren, diesen Unfallversicherungsschutz in Anspruch nehmen. Gezahlt wird aber nur für unfallbedingte bleibende Körperschäden, nicht für Heil- und Behandlungskosten.

Keiner der Jagdhaftpflichtversicherungsverträge (egal ob individuelle oder Gruppenversicherung mit Unfallversicherungsschutz) bietet einen Krankenversicherungsschutz. Passiert einem Hundeführer während der Jagdhundeausbildung, -führung oder –prüfung ein Unfall mit Körperschaden kommt für die Heil- und Behandlungskosten seine persönliche Krankenversicherung auf. Welche Krankenversicherung das ist spielt keine Rolle, ob AOK, Barmer, IKK oder private Krankenversicherung. Sie zahlen für Arzt- oder Krankenhauskosten bis zur Wiederherstellung der Gesundheit. Die Leistungen richten sich dabei nach dem Inhalt des Krankenversicherungsvertrages.

Die Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen ist völlig unabhängig davon aus welchem Bundesland der Hundeführer oder (bei Jagdhundeprüfungen) der JGHV-Richter kommt. Jagdhaftpflichtversicherungen gelten in der Regel weltweit, Unfallversicherungen zumindest bundesweit. Bei Krankenversicherungen sind spezielle Auslandsleistungen zu beachten.

Damit dürfte klar sein, dass z. B. ein Jagdhunde-Rasseverein für seine Vereinstätigkeit, vor allem für von ihm ausgerichteten Jagdhundeprüfungen oder Übungstage keine spezifischen Versicherungsverträge abzuschließen braucht. Wohl aber wäre er verpflichtet, vor jeder Jagdhundeprüfung festzustellen, ob die teilnehmenden Hundeführer Inhaber eines gültigen Jagdscheines und damit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung sind.

Der bei Jagdhundeprüfungen wie auch im allgemeinen Jagdbetrieb unverzichtbare Einsatz von Kraftfahrzeugen und die daraus resultierenden Schäden gegenüber Dritten deckt die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ab, die ähnlich der Jagdhaftpflichtversicherung, für die Kfz-Zulassung Voraussetzung ist. Rammt also ein Hundeführer oder ein JGHV-Richter während der Hundeausbildung oder –prüfung mit seinem Kfz ein anderes Fahrzeug, haftet für den entstandenen Schaden seine Kfz-Haftpflichtversicherung.

Für die von den Kommunen in Sachsen-Anhalt auf der Grundlage des „Kampfhundegesetzes“ für jeden dort anzumeldenden Hund geforderten Hundehalter-Haftpflichtversicherung dürfte speziell für Jagdscheininhaber der Nachweis der abgeschlossenen Jagdhaftpflichtversicherung ausreichen, da diese Jagdhaftpflichtversicherungen in der Regel eine Hundehalterhaftpflicht enthalten.

Zu beachten wäre lediglich, dass die Deckungssummen den Anforderungen des „Kampfhundegesetzes“ entsprechen müssen. Mit einer pauschalen Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 3 Mio Euro wird der Gruppenversicherungsvertrag des LJV Sachsen-Anhalt diesen Anforderungen vollauf gerecht. Die konkreten Versicherungsbedingungen können von der LJV-Internetseite www.ljv-sachsen-anhalt.de heruntergeladen werden und dürften unter gleichzeitiger Vorlage der LJV-Mitglieds- und Versicherungskarte gegenüber der Kommune als Versicherungsnachweis für den anzumeldenden Hund ausreichen. Geschäftsstelle

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