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15 Mai

Camp Junge Jäger

Camp Junge Jäger 2014

Artenschutz und Abendansitz, Erkundung des Biosphärenreservat Mittelelbe mit Gleichgesinnten - angenehmer kann ein Wochenende nicht sein. 

Die Landesjagdverbände der neuen Länder veranstalten vom 10.-12. August gemeinsam ein Camp für Junge Jäger. Daunenbetten, Badewanne und gepressten Orangensaft am Morgen gibt’s nicht, dafür jede Menge Spaß unter freiem Himmel und jagdliche Aktivitäten. Und das Beste: An dem Camp nehmen auch Jägerinnen und Jäger aus den anderen ostdeutschen Bundesländern teil. Insgesamt 40 Gleichgesinnte werden beisammen sein. Im landschaftlich reizvollen Havelland, kurz vor der Mündung der Havel in die Elbe liegt Havelberg, eine kleine reizvolle Stadt inmitten des UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe. Umgeben von jeder Menge Natur in allen Formen spielt das Wasser in Havelberg eine besondere Rolle und so ist es nicht verwunderlich, dass das Biosphärenreservat vom Wasser aus erkundet wird. Mit diesen Impressionen geht es am Abend zum Ansitz in das Landesforstamt Altmark, nur wenige Minuten von Havelberg entfernt. Verbindliche Anmeldungen sind bis zum 01. Juli 2018 auf dem Anmeldeformular an die Geschäftsstellen des jeweiligen Landesjagdverbandes zu senden. Der Unkostenbeitrag beträgt voraussichtlich 45,00 €. Die Kosten sind nach Aufforderung an den Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V. zu begleichen.

Hier geht's zum Anmeldeformular

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19 Apr

Seminare des LJV Sachsen-Anhalt

Paul Rößler

Weiterbildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen und zukunftsorientierten Jagd. Ob Wildbretveredelung, Hundeführerlehrgang, Jagdrechtsseminare oder Fangjagd: Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt bietet zahlreiche Fortbildungen für Verbandsmitglieder und Interessierte an. Hierfür wurden in der Geschäftsstelle in Langenweddingen entsprechende Seminarräume sowie eine Zerwirkkammer geschaffen. Für die Kurse konnte der LJV Experten aus den jeweiligen Fachrichtungen gewinnen, welche die Teilnehmer in Theorie und Praxis umfangreich schulen. Das Seminar „Fangjagd“ wird seit diesem Jahr von Revierjäger und Fallenexperte Paul Rößler geleitet, der bereits mehrere Jahre im Großtrappen-Schutzgebiet Fiener Bruch tätig war.

Weitere Seminare:

09.06. - Schweißseminar (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 50€, Nichtmitglieder 100€)

27.06. - Wild grillen (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 50€, Nichtmitglieder 100€)

04.10. - Wildbrethygienekurs, sauber zerwirken (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 25€, Nichtmitglieder 100€)

06.10. - Wildbrethygienekurs, weiterverarbeiten und veredeln (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 65€, Nichtmitglieder 130€)

11.10. - Fangjagd (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 40€, Nichtmitglieder 100€)

08.11. - Wildbrethygienekurs, sauber zerwirken (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 65€, Nichtmitglieder 130€)

10.11. - Wildbrethygienekurs, weiterverarbeiten und veredeln (Lehrgangsgebühr für LJV-Mitglieder 65€, Nichtmitglieder 130€)

Verbindliche Anmeldungen bitte schriftlich, auch per Fax oder E-Mail, an den Landesjagdverband Sachsen- Anhalt e. V., Halberstädter Straße 26, 39171 Sülzetal OT Langenweddingen, Fax: 039205/ 417579, E-Mail info@ljv-sachsen-anhalt.de, Betreff: Seminar und Datum

Die Lehrgangsgebühr ist auf das Konto des Landjagdverbandes Sachsen-Anhalt e.V. IBAN DE20810932740006106480, BIC GENODEF1MD1 bei der Volksbank Magdeburg e.G. zu überweisen.

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05 Mär

Salzlandkreis verzichtet auf Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Schwarzwild

Labor

„Unsere Jäger tragen eine hohe Verantwortung bei der Hege und Pflege des Wildbestandes“, stellt Landrat Markus Bauer fest. „Wir wollen uns präventiv auf die Situation einstellen und unsere Partner unterstützen, um zukünftigen Problemen entgegenzustehen“, erläutert er die Beweggründe für die Entscheidung, dass der Salzlandkreis die verstärkte Bejagung von Schwarzwild unterstützt. Mit dem Verzicht auf die Trichinenuntersuchungsgebühr, vorerst für ein Jagdjahr (01.04.2018 – 31.03.2019), sollen die Abschusszahlen in der Region erhöht werden. Dies gilt für Jagdausübungsberechtigte für Jagdbezirke im Salzlandkreis. Die Entsorgungskosten für durch Nachweis des Duncker’schen Muskelegels untaugliche, zu entsorgende Stücke werden in dem angegebenen Zeitraum ebenfalls durch den Salzlandkreis getragen.

Die Dezimierung des Schwarzwildbestandes führe zur Reduzierung des Übertragungsrisikos, so die Begründung. „Früherkennung und die Verhinderung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest sind wichtige Eckpunkte auch für den Schutz der Hausschweinebestände“, erklärt Dr. med. vet. Marina Bradtke, Fachdienstleiterin für Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlichen Verbraucherschutz (Fachdienst 31), den Vorstoß der Landkreisverwaltung.

Quelle: www.salzlandkreis.de

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01 Mär

Bejagungsschneisen - wirksames Mittel zur Bestandsregulierung beim Schwarzwild

Jagdschneise

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat ein aktuelles Merkblatt zur Anlage von Bejagungsschneisen veröffentlicht. Diese können auf landwirtschaftlichen Flächen angelegt werden, ohne dass die Beihilfefähigkeit der Flächen für Direktzahlungen berührt wird. Weiterhin haben der Deutsche Jagdverband und der Deutsche Bauernverband in einer gemeinsamen Pressemitteilung zur verstärkten Schwarzwild-Bejagung und ebenfalls zur Anlage von Bejagungsschneisen im Mais aufgerufen. 

 Aus Sicht des BMEL sind insbesondere die nachfolgend dargestellten Möglichkeiten praxisrelevant.

1. Vorzeitige Ernte eines Streifens in einer Maisfläche

Zum Anlegen von Bejagungsschneisen ist es möglich, Streifen aus einer Maisfläche vorzeitig zu ernten. Die Ernte sollte nach dem 15. Juli erfolgen, u. a. um bei Greening-pflichtigen Betrieben Auswirkungen auf die Erfüllung der Anbaudiversifizierung und eine separate Flächenausweisung zu vermeiden. Vorzeitig geerntete Bejagungsschneisen bleiben weiterhin Teil der Maisfläche und brauchen daher im Förderantrag nicht gesondert ausgewiesen zu werden.

2. Anlage im Rahmen Ökologischer Vorrangflächen (ÖVF)

Landwirtschaftliche Betriebe, die über 15 Hektar Ackerland bewirtschaften, müssen grundsätzlich mindestens fünf Prozent der für die Direktzahlungen beantragten Fläche als Ökologische Vorrangfläche (ÖVF) nutzen, um Direktzahlungen zu erhalten. Einige ÖVF-Elemente können so angelegt werden, dass sie auch als Bejagungsschneisen nutzbar sind. Dies sind vor allem brachliegende Flächen, Pufferstreifen, Feldränder oder beihilfefähige Flächen an Waldrändern. Bei Brachen ist jedoch die Mindestparzellengröße, die je nach Bundesland unterschiedlich groß ist, zu beachten. Damit der oben genannte Anteil von fünf Prozent berechnet werden kann, sind die ÖVF grafisch genau nach Lage und Größe im Antrag auszuweisen. Zu beachten sind die je ÖVF-Element unterschiedlichen Fördervoraussetzungen sowie die Durchführung der Mindesttätigkeit auf landwirtschaftlichen Flächen.

3. Bejagungsschneisen einer ansonsten einheitlich bewirtschafteten Ackerfläche (keine ÖVF)

a) Gesonderte Ausweisung - Bejagungsschneisen können auch von Vorneherein als Streifen oder Teilflächen einer ansonsten einheitlich bewirtschafteten Ackerfläche z. B. eines Maisfeldes angelegt werden. Sofern solche Flächen aus der Erzeugung genommen wurden und es sich nicht um ökologische Vorrang-flächen (ÖVF) handelt, finden die Mindestanforderungen an die Bodenbedeckung (Begrünungs-auflage, Schonzeitraum 1. April bis 30. Juni) im Rahmen der Cross Compliance darauf keine Anwendung. Grundsätzlich sind die Streifen bzw. Teilflächen aber weiterhin grafisch genau nach Lage und Größe im Sammelantrag auszuweisen; dabei ist die Mindestparzellengröße einzuhalten. 

b) In einigen Bundesländern keine gesonderte Ausweisung - Einige Bundesländer haben die Möglichkeit geschaffen, für Blüh- und Bejagungsstreifen marginaler Größe auf die gesonderte Ausweisung dieser Streifen im Sammelantrag zu verzich-ten. Die Ausweisung erfolgt z. B. durch einen „Mischcode“ für Mais mit Bejagungsschneisen / Blühstreifen. Auch diese Vorgehensweise ist nur dann möglich, wenn es sich nicht um ökolo-gische Vorrangflächen handelt. Wenn es sich bei den Streifen um ganzjährig aus der Erzeugung genommene Flächen handelt, ist die Mindestpflegetätigkeit durchzuführen. Für nähere Informa-tionen wenden Sie sich bitte an die zuständigen Behörden Ihres Bundeslandes.4. Streifen einer anderen KulturEs können Streifen oder auch größere Flächen einer anderen Hauptkultur wie z. B. Sommergerste, innerhalb oder neben den Mais- oder Rapsflächen angebaut und als Bejagungsschneisen genutzt werden. Diese Flächen sind als selbständige Parzellen (Mindestparzellengröße ist zu beachten) mit einer eigenen Kultur förderfähig. Diese Parzellen sind grafisch genau nach Lage und Größe im Förderantrag auszuweisen.

4. Streifen einer anderen Kultur 

 Es können Streifen oder auch größere Flächen einer anderen Hauptkultur wie z. B. Sommergerste, innerhalb oder neben den Mais- oder Rapsflächen angebaut und als Bejagungsschneisen genutzt werden. Diese Flächen sind als selbständige Parzellen (Mindestparzellengröße ist zu beachten) mit einer eigenen Kultur förderfähig. Diese Parzellen sind grafisch genau nach Lage und Größe im Förderantrag auszuweisen. 

 5. Hinweis zu Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) 

 Sofern auf den betreffenden Flächen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen angewendet werden, sind daraus resultierende AUKM-Anforderungen ebenfalls einzuhalten. So ist z. B. in Bayern darauf zu achten, ob diese Flächen zur Erfüllung von Anforderungen der 2. Säule als Hauptfutterflächen genutzt werden müssen.

Hier das Merkblatt als PDF herunterladen 

Wildschweinbejagung verstärken – gegen Afrikanische Schweinepest vorgehen 

(Gemeinsame Pressemitteilung von DJV und DBV) Landwirte sollten durch die Anlage von sogenannten Bejagungsschneisen im Mais eine erfolgreiche Bejagung von Schwarzwild durch die Jäger unterstützen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen daher gemeinsam die Landwirte dazu auf, bei der diesjährigen Maisaussaat Bejagungsschneisen anzulegen. Die Voraussetzungen für deren unbürokratische und praxistaugliche Anlage sind bereits im vergangenen Jahr von einigen Bundesländern genutzt worden. Mit den vorhandenen Nutzungscodes im gemeinsamen Agrarförderungsantrag wird die Anlage von Blühstreifen und Bejagungsschneisen erleichtert. Mit Nachdruck fordern die Verbände gleichzeitig die Regierungen aller Bundesländer auf, den vorhandenen agrarpolitischen Spielraum für die Anlage von Bejagungsschneisen zu nutzen und die sogenannten Mischcodes für Bejagungsschneisen auch tatsächlich zur Antragstellung 2018 anzubieten. Bejagungsschneisen müssten zudem künftig in allen Feldkulturen unbürokratisch möglich sein. „Länder, Jäger und Landwirte müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag zur Schwarzwildbejagung im Sinne der Reduzierung der Risiken eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest leisten“, betonten die beiden Verbände. DBV und DJV betonen, dass es inzwischen ohne großen bürokratischen Aufwand möglich ist, Schneisen zur Bejagung anzulegen, sofern die Bundesländer diese Möglichkeit anbieten. Für Jäger sind diese Schneisen eine gute Möglichkeit, die Schwarzwildbestände in der Feldflur zu reduzieren und somit das mögliche natürliche Verbreitungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Seuchenfall zu senken. Der Deutsche Bauernverband und der Deutsche Jagdverband appellieren an die Jäger, über die gesamte Jagdsaison jede Gelegenheit zu nutzen, Schwarzwild zu bejagen. Die bisherigen Erfahrungen im Rahmen der EU-Agrarpolitik mit Nutzungscodes für Flächen mit Schneisen, die einen untergeordneten Teil der Gesamtfläche einnehmen, seien durchweg positiv gewesen. Infolge geeigneter Mischcodes entfalle die Notwendigkeit des Herausrechnens dieser Flächen, wodurch sich bürokratischer Aufwand und Rechtsunsicherheit reduzierten. Jetzt müsste diese Möglichkeit in allen Bundesländern zum nächstmöglichen Zeitpunkt geschaffen werden, forderten die beiden Verbände.

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15 Feb

Jäger/-in gesucht

Jäger

Vor dem Hintergrund der ASP-Problematik und den extremen Waldschäden nach Orkan „Friederike“ bietet der Forstbetrieb Süd die Teilnahme an zentral organisierten Gemeinschaftsansitzen an.

 Vorgesehen ist ein erster Block in der Zeit vom 15. April bis 31. Mai 2018 und ein zweiter Block im September 2018. Die einzelnen Termine werden revierweise organisiert und überwiegend an den Wochenenden stattfinden, bei Anmeldung größerer Gruppen sind auch Termine in der Woche möglich. Erwartet werden ein forstliches Grundverständnis, ausgeprägte jagdhandwerkliche Fähigkeiten und ein selbständiges Agieren im Rahmen der Vorgaben durch den Forstbetrieb. Die Freigabe erstreckt sich ohne weitere Einschränkungen auf alles Schalenwild entsprechend der jagdgesetzlichen Regelungen (insbes. Jagdzeiten, Abschussplan). Anmeldungen senden Sie bitte mit einer Kopie des gültigen Jagdscheines und unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten, eventuell fester Terminvorstellungen bzw. bevorzugter Landkreise (Mansfeld-Südharz, Saalekreis, Burgenlandkreis) an a.hirsch@lfb.mlu.sachsen-anhalt.dea.hirsckh@lfb.mB8vlu.sachPpsen-anhwuEalt.de?CZ5subjectfWUm=GemeinPERschaftslansitz7 

 Die Konditionen einer Teilnahme (z. B. Entgelte) richten sich nach dem jeweils aktuellen Stand der JNA, d. h. es werden ggf. nur die dann geltenden Mindestbeträge fällig. Alle weiteren Details werden interessierten Jägern nach Anmeldung gesondert mitgeteilt.

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