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Trappenschutz & Fangjagd

Trappenschutz im Fiener Bruch durch Fangjagd play

Zum Erhalt des letzten Großtrappenvorkommens in Sachsen-Anhalt koordiniert der Förderverein Großtrappenschutz e.V. seit 2009 ein Schutzprojekt im Fiener Bruch. Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) ermöglichen es dem Förderverein, im Rahmen des Projektes zielgerichtete Maßnahmen zur Lebensraumgestaltung und Bestandsvergrößerung

umzusetzen. Grundlegende Schutzarbeiten wurden bereits zuvor im Rahmen eines Life-Projektes der EU durch die anhaltinische Naturschutzbehörde durchgeführt. Der Summe dieser Maßnahmen ist es zu verdanken, dass sich in einigen Bereichen des Fiener Bruchs die Lebensraumbedingungen für die Großtrappen deutlich verbessert haben. Während der Trappenbestand in Sachsen-Anhalt um 2004 nur noch aus drei Hennen bestand, hat er sich bis heute auf über 40 Individuen erhöht (Februar 2013); das entspricht fast einem Drittel des bundesweiten Vorkommens. Seit Anfang der 1990er Jahre führt neben der schlechten ökologischen Situation im Lebensraum der Großtrappe zusätzlich eine stark angestiegene Beutegreiferdichte zu sehr hohen Gelege- und Kükenverlusten. Dieses Schicksal teilen die Großtrappen mit zahlreichen anderen Bodenbrütern und Niederwildarten in der offenen Kulturlandschaft. Auf Grund des enormen Prädationsdrucks wird der gegenwärtige Populationszuwachs im Fiener Bruch bisher kaum durch den Reproduktionserfolg der Großtrappen im Freiland erzielt, sondern überwiegend durch die jährliche Auswilderung von Jungtieren.

Die Nachwuchsrate bei den einheimischen Großtrappen liegt bisher bei lediglich 0,1 Jungtrappen pro Henne und Jahr. Zur Bestandssicherung ist jedoch eine Nachwuchsrate von 0,4 erforderlich. Die Zahlen machen deutlich, dass dieser kritischen Situation nur mit einem umfassenden Prädationsmanagement begegnet werden kann, welches auch die intensive Beutegreifer-Bejagung mit der Falle beinhalten muss, um ausreichend effizient zu sein. Es ist die Summe an generalistischen Prädatorenarten und deren zum Teil deutlich erhöhte Dichte, die es unmöglich machen, die Großtrappe und andere bedrohte Bodenbrüterarten der Agrarlandschaft, alleine durch Habitatmanagement zu erhalten. Dass die Senkung des Beutegreiferdrucks bei der Großtrappe eine Steigerung der Nachwuchszahlen bewirkt, belegt die Einrichtung von Brutarealen, die von einer
fuchssicheren Umzäunung umgeben sind. Der Vergleich der Reproduktionszahlen außerhalb und innerhalb der fuchssicheren Einfriedungen im SPA „Havelländisches Luch“ macht die positive Wirkung deutlich.

Ein Bonus, der nicht nur von einigen Großtrappenhennen regelmäßig genutzt wird, sondern auch von anderen Bodenbrütern, wie dem Kiebitz und der Sumpfohreule. Untersuchungen in den beiden Brandenburgischen Trappengebieten haben beim Kiebitz und dem Großen Brachvogel gezeigt, dass es überwiegend nachts zu Verlusten von Gelegen kommt. Dieses Ergebnis lässt sich direkt auf die Situation im Fiener Bruch übertragen. Als nächtliche Gelegeräuber sind hierbei keinesfalls nur die
heimischen Raubsäugerarten zu nennen, sondern auch zugewanderte Arten, wie Waschbär,
Marderhund und Mink. Zahlreiche Beobachtungen belegen, dass tagsüber zusätzlich Rabenvögel für Gelege- und Kükenverluste sorgen. Da eine Dichteregulierung der heimlichen, nachtaktiven Raubwildarten ohne den Einsatz von Fallen nicht ausreichend möglich ist, wurden 2011 im Rahmen des Schutzprojektes Großtrappe im Fiener Bruch Lebendfangeinrichtungen angeschafft. Seit 01.09.2011 sind sie in Zusammenarbeit mit den örtlichen Jagdausübungsberechtigten im Kerngebiet des Fiener Bruch in Betrieb. Bis zum 31.12.2012 konnten mit 24 Holzkastenfallen insgesamt 250 Raubsäuger erlegt werden. Das zeigt, dass die Jagd mit der Falle zu einer deutlichen Erhöhung der
Raubwildstrecke im Fiener Bruch beigetragen hat. Die Darstellung der Fangstrecke nach Wildart lässt erkennen, dass der Anteil nichtheimischer, invasiver Beutegreifer mit 73,2% an der Gesamtstrecke sehr hoch ist.

Die Fangergebnisse bilden eine wichtige Datengrundlage für wissenschaftliche Auswertungen und weitere Untersuchungen. Aus Erfahrungen mit der Fuchsbejagung zu Gunsten der Großtrappe im Havelländischen Luch ist für das Fiener Bruch abzuleiten, dass die bisherige Bejagungsintensität zukünftig deutlich erhöht werden muss, um eine wirkungsvolle Senkung der Prädatorendichte im Fiener Bruch zu erreichen. Nur mit einem flächendeckenden und kontinuierlichen Einsatz von Fallen ist eine langfristige Steigerung der Nachwuchsrate bei der Großtrappe und anderen im Fiener Bruch heimischen, bedrohten Bodenbrütern zu erreichen. Die Fangjagd stellt somit nicht nur eine grundlegende Notwendigkeit zum langfristigen Erhalt der Großtrappe im Fiener Bruch dar. Die Jagd mit der Falle ist zudem ein unverzichtbares Instrument zum Erhalt der Artenvielfalt in Sachsen- Anhalts Agrarlandschaft.
Dorothée März
Projektleiterin

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"Das Überleben der Großtrappe steht auf dem Spiel" DJV-Interview mit Henrik Watzke vom Föderverein Großtrappenschutz e.V.

Trappenhahn Vollbalz


(Berlin, 16. Oktober 2015) Der Föderverein Großtrappenschutz e.V. betreibt seit etwa 25 Jahren Großtrappenschutz in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. In den drei Siedlungsgebieten Havelländisches Luch, Belziger Landschaftswiesen und Fiener Bruch werden die seltenen Vögel von Hand aufgezogen und mithilfe spezieller Volieren ausgewildert. Im Jahr 1940 lebten noch 4100 Großtrappen in Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Heute gibt es die Großtrappe mit knapp 200 Exemplaren nur noch in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Um den Bestand zu unterstützen, werden jährlich Jungtrappen aus der künstlichen Aufzucht ausgewildert. Henrik Watzke ist Diplom-Biologe und Geschäftsführer des Fördervereins. Der DJV sprach mit ihm über die Herausforderungen seiner Arbeit angesichts ausbleibender EU- und Länderförderungen. DJV: Wie viele Jungtrappen wurden dieses Jahr in welchem Gebiet ausgewildert und ist diese finanziell und personell aufwändige Maßnahme dauerhaft nötig? Henrik Watzke: In diesem Jahr werden in den Belziger Landschaftswiesen (Brandenburg) und im sachsen-anhaltinischen Teil des Fiener Bruchs jeweils 20 junge Großtrappen ausgewildert. Die Auswilderung befindet sich aktuell in der finalen Phase, der Integration der Jungtrappen in den Wildbestand. Der Erfolg der Auswilderung beginnt schon bei der Bergung gefährdeter Gelege (Bedrohung durch Landwirtschaft oder durch Rabenvögel, Anm. d. Red.). Die Eier müssen sorgfältig transportiert und schnell in die Brutapparate der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg gebracht werden. Nach dem Schlupf erfolgt die Betreuung der Küken bis mindestens zur achten Lebenswoche in der Vogelschutzwarte. Spätestens im Alter von zehn Wochen kommen die Jungtrappen in die Auswilderung. Während der Auswilderung werden die Jungtrappen noch einmal etwa drei Monate betreut. Dieser enorme finanzielle und vor allem personelle Aufwand wird noch solange nötig sein, bis sich die drei letzten Reproduktionsgruppen Deutschlands durch einen eigenen natürlichen Nachwuchs stabil entwickeln. Seit 2012 ist ein Bestandsanstieg in allen drei Siedlungsgebieten zu beobachten. Wie erklärt sich diese positive Entwicklung? Hauptursache für den Bestandsanstieg ist die Auswilderung von handaufgezogenen Jungtrappen. Bei der Bebrütung der Eier und bei der Aufzucht der Jungvögel haben wir in den letzten Jahren viel dazugelernt. Sie sind jetzt deutlich fitter und werden während der Auswilderung in speziellen Volieren besser vor nächtlichen Störungen und Fressfeinden geschützt. Die Überlebensraten der Auswilderungsvögel bis zum nächsten Frühjahr liegen seit 2011 bei 60 bis über 70 Prozent. Durch den Bestandsanstieg werden auch immer mehr Brutversuche registriert. Leider werden die Küken meist nur innerhalb spezieller Schutzzäune flügge. In den letzten beiden Jahren waren es schon jeweils 20 wilde Jungvögel, in diesem Jahr sogar mindestens 42. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt und Großtrappenhennen vielleicht sogar außerhalb der Schutzzäune erfolgreich brüten, wird die Bedeutung der Bestandsstabilisierung durch von Hand aufgezogenen Jungtrappen immer mehr abnehmen. Die Großtrappe ist im Katalog jagdbarer Arten mit ganzjähriger Schonzeit gelistet. Welche Vor- oder Nachteile bietet diese Einordnung? Ich sehe einen großen Vorteil: Das ist die Hegeverpflichtung, Jäger sind also verpflichtet den Lebensraum zu verbessern. Hier können wir die Jäger und die Jagdbehörden bei der Ehre packen. Bestimmte Projekte wie zum Beispiel das Prädationsmanagement (Schutzzäune, Bejagung der Fressfeinde, Bergen von Gelegen, die von Rabenvögeln bedroht sind, Anm. d. Red.) wären ohne Jäger kaum möglich. Die Bergung von Gelegen oder toter Großtrappen (zur Untersuchung der Todesursache, Anm. d. Red.) darf natürlich nur mit Einverständnis des Jagdpächters erfolgen. Das ist manchmal ein Aufwand, auf den wir gerne verzichten würden. In vielen Artenschutzprojekten ist neben der Lebensraumgestaltung die Bejagung von Fressfeinden ein weiteres wichtiges Element des Schutzkonzeptes. Welche Strategie verfolgt der Förderverein für den Großtrappenschutz? Das Prädationsmanagement ist neben der Lebensraumgestaltung ein zentrales Thema im Großtrappenschutz. Das zeigt sich zum Beispiel im größeren Bruterfolg von Hennen, die in geschützten Arealen brüten, die der Fuchs nicht erreicht. Diese dürfen aber nicht das einzige Mittel sein, um einen stabilen Bestand von Bodenbrütern zu erreichen. Hier müssen wir kreativ sein und viel ausprobieren, um Wege zur Vermeidung von Prädation zu finden. Die intensive Bejagung von Raubsäugern im Rahmen eines Wildtiermanagements mit wissenschaftlicher Begleitung und in enger Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern gehört in jedem Fall dazu. Aber auch hier müssen wir weiterdenken, denn das erlegte Raubwild wird bisher nicht genutzt. Die Bejagung sollte aber, wie auch bei anderen jagdbaren Arten, einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen, den wir unter anderem bei der Verwertung der Felle sehen. Seit einiger Zeit ist bekannt, dass der Trappenschutz im Fiener Bruch aufgrund ausbleibender staatlicher Finanzmittel gefährdet ist. Wie geht es weiter? Der Großtrappenschutz in Sachsen-Anhalt basierte in den letzten Jahren leider ausschließlich auf ELER-Fördermittel (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums). Das letzte Projekt ist Ende September ausgelaufen, die letzten drei Monate des Jahres werden mit einer Zuwendung des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt (Biodiversität 2015 und Natura 2000) gefördert. Vertröstet wird auf die nächste ELER-Förderung. Wann die Anträge gestellt werden können, ist aber ungewiss. Die Gefahr, dass die Kontinuität des Schutzprojektes abreißt, ist deshalb wieder sehr akut. Dabei wurde in den letzten Jahren viel erreicht. Der Großtrappenbestand, der 2004 nur noch einzelne Hennen aufwies, ist auf über 60 Individuen angewachsen. Es gibt wieder Nachwuchs: In diesem Jahr sind acht Wildküken im Fiener Bruch flügge geworden. Gerade auch in das Prädationsmanagement wurde mit der Bereitstellung vieler Fallen, Fallenmeldern, Betreuern und Aufwandsentschädigungen viel investiert. Die Zusammenarbeit mit Jägern und Landnutzern wird immer intensiver. Letztendlich steht wieder das Überleben der Großtrappe in Sachsen-Anhalt auf dem Spiel. Diese Einsicht, da bin ich mir sicher, gibt es ebenso in den verantwortlichen Behörden Sachsen-Anhalts.

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Jäger unterstützen Seeadlerablenkfütterung

Adler

Das europäische Vogelschutzgebiet Fiener Bruch und dessen Umland sind Lebensraum des letzten Großtrappen-Vorkommens in Sachsen-Anhalt. Noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts zogen ab Ende März die Jäger zur Pirsch auf den balzenden Großtrappenhahn. Heute wäre das undenkbar, denn das bis zu 16 Kilogramm schwere Flugwild zählt zu den am stärksten gefährdeten Arten Deutschlands. In Sachsen-Anhalt war die Trappe um die Jahrtausendwende kurz davor gänzlich zu verschwinden. Nur durch intensive Schutzbemühungen konnte sich der Großtrappenbestand im Fiener Bruch bis heute wieder auf rund 30 Individuen vergrößern. Deutschlandweit zählt der Großtrappen-Bestand im Jahr 2013 wieder knapp 140 Tiere.

Eine wichtige Säule des Schutzprojektes „Großtrappe“ im Fiener Bruch ist die Auswilderung von jungen Großtrappen, die in der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburgs künstlich erbrütet und aufgezogen wurden. Die Auswilderung von Jungtrappen bewährte sich in den vergangenen Jahren als Methode zur Bestandsstützung sehr gut. Während der Eingliederung der Jungvögel in den vorhandenen Wildbestand kam es in der Vergangenheit allerdings immer wieder zu Beutezügen von Seeadlern auf die anfangs noch unbeholfenen Jungtrappen. Um in Zukunft während der Auswilderung weitere Verluste durch den Seeadler zu vermeiden, richtete der Förderverein Großtrappenschutz e.V. im Januar 2012 auf dem nahe gelegenen Truppenübungsplatz Altengrabow eine Seeadler-Ablenkfütterung ein. Finanzielle gefördert wurde die Maßnahme mit Mitteln der Jagdabgabe des Landes Sachsen-Anhalt. Mit der Ablenkfütterung sollen die Adler beschäftigt und vor allem gesättigt werden, die bisher regelmäßig zu den Großtrappen ins Fiener Bruch geflogen sind. Bestückt wird die zwei Hektar große, eingezäunte Ablenkfütterungsstelle ausschließlich mit Schalenwild. Da Bleireste in den Wildkörpern ausgeschlossen werden sollen, finden hierbei lediglich Fallwild und Unfallwild Verwendung. Sowohl die Kontaktaufnahme mit den hiesigen Jagdausübungsberechtigten zur Beschaffung der Wildkörper als auch deren Abholung aus den umliegenden Jagdbezirken erfolgen durch Dorothée März, Koordinatorin des Projektes „Großtrappe“ im Fiener Bruch.


Ein Probebetrieb der Ablenkfütterung während der Monate Januar und Februar 2012, noch vor Beginn der Auswilderungszeit, verlief erfolgreich. An der Ablenkfütterungsstelle konnten schon nach kurzer Zeit mindestens zwei adulte, sowie mindestens zwei junge Seeadler durch Sichtung und Wildkamera-Aufnahmen nachgewiesen werden. Die Abfrage der Beringungsdaten bei der Beringungszentrale in Hiddensee hat ergeben, dass einer der ausgewachsenen Adler im Jahr 2004 in Eutrich (Bautzen, Sachsen) als Nestling beringt worden war. Der zweite adulte Adler war 2009 ebenfalls als Nestling in Schierau (Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt) beringt worden.
Parallel zur Großtrappen-Auswilderung im Fiener Bruch lief der Ablenkfütterungsbetrieb von Anfang Juli bis November 2012 erneut. Mindestens sechs Seeadler konnten in dieser Zeit immer wieder am Fütterungsplatz dokumentiert werden; darunter mindestens vier Jungadler. Im Fiener Bruch wurden unterdes Seeadler zwar mehrmals beobachtet, aber zu einem Beutezug auf die Trappen kam es jedoch nicht.
Auch während der diesjährigen Auswilderung von Jungtrappen ins Fiener Bruch soll die Ablenkfütterung dafür sorgen, dass es nicht zu folgenschweren Seeadler-Angriffen auf die anfänglich unerfahrenen Jungvögel kommt. Um die Fütterungsstelle pausenlos mit Fallwild bestücken zu können, ruft die Projektkoordinatorin alle Jäger, deren Reviere sich rund um das Fiener Bruch befinden, zur Mithilfe auf:
„Bitte unterstützten Sie das Schutzprojekt für den Erhalt der Großtrappe in Sachsen-Anhalt, indem Sie uns ihr Unfallwild zur Verfügung stellen! Nach telefonischer Benachrichtigung unter der Telefonnummer 0174/7141683 wird nach genauen Absprachen rasch für den Abtransport des verunglückten Wildes gesorgt“.

Dorothée März
Förderverein Großtrappenschutz e.V.
Projektkoordination Fiener Bruch
Hof Königsrode, 39307 Tucheim
Mobil: +49 174 71 41 683
Email: dorothee.maerz@grosstrappe.de
www.grosstrappe.de

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