20. Landestrophäenbewertung am 29. April 2017

Als verbindlicher Termin ist der 29. April 2017 festgelegt worden. Die Bewertung wird in der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Sachsen-Anhalt, Halberstädter Straße 26, 39171 Sülzetal/OT Langenweddingen durchgeführt. Damit wird allen interessierten Jägern wiederum die Möglichkeit eingeräumt, in Sachsen-Anhalt erbeutete starke Trophäen des Schalenwildes von einer vom LJV-Präsidium berufenen Kommission nach den Bewertungsrichtlinien des Internationalen Jagdrates (CIC) bewerten zu lassen.

Für die vorgestellten Trophäen werden Bewertungsurkunden und bei Erreichen der entsprechenden Punktzahlen Medaillen ausgegeben. Vorgestellt werden können Trophäen aus dem Jagdjahr 2016/2017, aber auch aus den Vorjahren. Geplant ist, die Bewertung wiederum an einem Tag durchzuführen und die von den Erlegern vormittags angelieferten Trophäen nach einer angemessenen Zeit am Nachmittag gleich wieder fertig bewertet zurückzugeben.

Um einen ordnungsgemäßen Ablauf der Bewertung sicherstellen zu können, ist es unbedingt notwendig, dass alle interessierten Jäger ihre Trophäen mit dem unten abgedruckten Vordruck bis zum 09. April 2017 bei der LJV-Geschäftsstelle zur Bewertung anmelden! Nach Meldeschluss erfolgt dann eine nochmalige Information zu den Einzelheiten der Anlieferung bzw. Rückgabe der Trophäen.

Zur Deckung der entstehenden Kosten wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 10 Euro für Verbandsmitglieder und von 20 Euro für Nichtmitglieder des Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e. V. erhoben.

Als Richtwerte für die Vorauswahl der Trophäen sollten folgende Kriterien gelten:

Rothirsche ab ca. 4,5 kg Geweihgewicht oder geschätzte Punktzahl > 170
Damschaufler ab ca. 2,5 kg Geweihgewicht oder geschätzte Punktzahl > 165
Muffelwidder ab ca. 70 cm Schneckenlänge oder geschätzte Punktzahl > 185
Rehkrone ab ca. 350 g Gehörngewicht oder geschätzte Punktzahl > 105
Keilerwaffe ab ca. 20 cm Gewehrlänge
und ca. 24 mm Gewehrbreite oder geschätzte Punktzahl > 110

Es sind grundsätzlich nur Trophäen anzuliefern, die bewertungsfähig sind:

1. Keine Träger/Hauptpräparate von Rehwild, Rotwild und Damwild
2. Schädel von Rehwild, Rotwild und Damwild dürfen nicht mit Füllmitteln versehen sein, weil dadurch keine exakte Ermittlung des Trophäengewichtes möglich ist.
3. Aufgesetzte Trophäen sollten problemlos von den Schildern abzunehmen sein.
4. Aufgeklebte Keilerwaffen sind nicht bewertbar.

Der Schalenwildausschuss erhofft sich wiederum eine gute Resonanz auf diese Ausschreibung zur Bewertung der Spitzentrophäen aus dem Land Sachsen-Anhalt.

Es werden nur Trophäen bewertet, die zuvor ordnungsgemäß mit dem vorgegebenen Anmeldebogen angemeldet waren. Im Interesse eines reibungslosen Ablaufes der Bewertung können Ausnahmen nicht zugelassen werden.

Dr. Hans-Heinrich Jordan, Präsident
Steffen Grießbach, Landesobmann Schalenwildbewirtschaftung

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  • Widder2015

  • Keiler2015

  • Rehbockgehörn2015

  • Muffelwidder 2015

  • Damhirsche2015

  • Rothirsche2015

18. Landestrophäenbewertung des Landesjagdverbandes Sachsen-Anhalt e. V.

Keiler2015


Am letzten Samstag im April, am 25.04.2015 fand in Fortsetzung einer guten Tradition die 18. Trophäenbewertung in der Geschäftsstelle des LJV in Langenweddingen statt. Nach der Ausschreibung im Mitteilungsblatt war die Anmeldung von Trophäen sehr verhalten ausgefallen. Doch am Abgabetermin dem Samstagvormittag sind zusätzliche Trophäen nachgemeldet wurden, so dass den 23 Bewertern schließlich 103 Trophäen zur Bepunktung vorlagen.
Pünktlich um 8.30 Uhr begann die Veranstaltung mit der Begrüßung der Bewertungskommission durch den Obmann für Schalenwildbewirtschaftung, Herrn Steffen Griesbach. Im Anschluss begannen die einzelnen Fachgruppen mit dem Wiegen, Messen und Bewerten der einzelnen Trophäen nach den Regeln des Internationalen Jagdrates (CIC) zur Bewertung von Jagdtrophäen. Die vorgestellten Spitzentrophäen stammen aus allen Teilen unseres Bundeslandes und sind hauptsächlich im letzten Jagdjahr erlegt wurden. 3 eingereichte Trophäen stammten aus anderen Ländern. Mehrere Erlegungen sind schon etwas länger her, wie zwei Keiler aus den 70er Jahren. Erstmalig (Prämiere) wurde in diesem Jahr auch ein Dachsschädel zur Bewertung nach internationalen Regeln vorgestellt und die Fachgruppe Schwarzwild, welche sich diese vornahm, konnte eine Goldmedaille vergeben.
Der stärkste Rothirsch und diesmal auch einzige Goldmedaille mit 226,13 ist eine der kapitalsten Trophäe seit Durchführung der Bewertung. Aber nicht nur sein imposantes Geweih, sondern auch das hohe Alter von über 15 Jahren ist einzigartig. Seinem Erleger Herrn Thomas Steinig kann man hierzu nur ein kräftiges Weidmannsheil aussprechen. Die Mehrzahl (7 Stück) der vorgestellten Damwildtrophäen wurden im Altmarkkreis Salzwedel zur Strecke gebracht. Den stärksten mit 185,37 internationalen Punkten erlegte Jost Richter.
Beim Muffelwild hatte eindeutig der Landkreis Harz die Nase vorn, obwohl der stärkste vorgestellte Widder aus Heiligenstadt in Thüringen kam. Diese Trophäe von Bertram Schulenburg geweidwerkt war mit 223,5 Punkten deutlich stärker als die von Stefan Kröger mit 209,35 aus dem Harzkreis.
Peter Lummitsch konnte sich über die 121,8 Punkte seines Goldmedailenkeilers zu Recht freuen, da diese im Verhältnis zur Gesamtschwarzwildstrecke ausgesprochen selten sind. 5 der eingereichten Keilerwaffen sind nicht in Medaillenwert gekommen.
Die meisten Trophäen waren natürlich vom Rehwild, aber auch die meisten ohne Medaillenrang. Dirk Rosenmeier hat mit 143,43 Punkten die kapitalste Trophäe vorgestellt. Eine Zusammenfassung der vergebenen Medaillen finden sie unten.
Am Nachmittag wurde traditionell im Garten der Geschäftsstelle eine öffentliche Auswertung der Prämierungen und die Vorstellung der Trophäen durch den Landesobmann und die Leiter der Fachgruppen vorgenommen. Die Medaillen waren vergeben und wurden den glücklichen Erlegern überreicht.

Insgesamt wurden 89 Medaillen vergeben.

Gold        SilberBronze
Rothirsche197
Damhirsche364
Muffelwidder673
Keiler127
Rehböcke31019
Dachs100


  Am Ende der Veranstaltung und der Auswertung würdigte Landesobmann Steffen Grießbach die Arbeit der Fachgruppen und gute Unterstützung der Mitarbeiter der Geschäftsstelle des LJV für die Dokumentation.

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