01 Apr

Fangbücher nicht vergessen

Nutria

Zur Intensivierung der Bejagung von dem Jagdrecht unterliegenden invasiven Arten (Waschbär, Marderhund, Nutria) mittels Fallen, wurden über 500 Lebendfangfallen angeschafft und an aktive Raubwildjäger landesweit ausgegeben. Der Landesjagdverband erinnert hiermit alle Fallenempfänger an die damit verbundene Verpflichtung, die Fangbücher nach Ablauf des Jagdjahres zum Stichtag 15. April dem Landesverwaltungsamt zu übersenden. Die Anschrift lautet: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Referat 409, Dessauer Straße 70, 06118 Halle (Saale) oder per Mail an christoph.hein@lvwa.sachsen-anhalt.de

Die Fangbücher sind unter http://bit.ly/Fangbücher abrufbar

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30 Mär

Information der Oberen Jagdbehörde

LVWA

Zur Frage der Zulässigkeit der Jagdausübung unter den derzeitigen pandemiebedingten Restriktionen ist eine Abstimmung zwischen dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt und dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration erfolgt.

Danach ist die Ausübung der Jagd unter Beachtung und Einhaltung der allgemeinen Vorschriften der Zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung und vorbehaltlich weiterer Einschränkungen zulässig. Ein entsprechender Hinweis ist auch auf der Internetseite des Landesverwaltungsamtes unter https://lvwa.sachsen-anhalt.de/index.php?id=3597 eingestellt.

Hintergrund:

Gemäß § 18 Abs. 3 der Zweiten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt vom 24. März 2020 (2. SARS-CoV-2-EindV; GVBl. LSA S. 54) ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Zu diesen triftigen Gründen zählen nach § 18 Abs. 3 Nr. 10 Sport und Bewegung an der frischen Luft (der die Ausübung der Jagd zuzurechnen ist), allerdings ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung.

Zu beachten ist allerdings, dass örtlich weitergehende Einschränkungen möglich sind.

Die 2. SARS-CoV-EinV tritt mit Ablauf des 19. April 2020, der § 18 (Kontaktbeschränkungen) mit Ablauf des 5. April 2020 außer Kraft.

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29 Mär

Saatgut ab sofort verfügbar

Saatgut

Die Saatgutmischung „Niederwildfreundliche Einsaaten“ ist jetzt
an mehreren Ausgabestellen im Land erhältlich

Das ganzjährige Angebot an Äsung und Deckung sichert in unserer Agrarlandschaft einen gesunden und artenreichen Wildbestand. Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V. hat zur Förderung der Artenvielfalt in der Feldflur dafür eigens eine niederwildfreundliche Einsaat entwickelt. Fünf Tonnen Saatgut, verpackt in 15 und 10 Kilogramm Säcke hat der LJV bereits auf mehrere Ausgabestellen im Land verteilt. Unterstützt durch Mittel der Jagdabgabe kann die bestellte Einsaat nach telefonischer Voranmeldung kostenfrei abgeholt werden.

Im vergangenen Jahr wurden bereits in 200 Feldrevieren des Landes die niederwildfreundlichen Einsaaten des Landesjagdverbandes angebaut. Durch die 14-Komponentenmischung schaffen Jäger und Landwirte gemeinsam binnen kürzester Zeit lichte, sommerwarme Blühstreifen, die Rebhuhn, Feldhase, Hamster und Co. einen „wandernden Lebensraum“ in der Agrarlandschaft bieten. Saatgutkomponenten wie weißblühender Buchweizen, rotblühende Esparsette sowie violett-blaublühende Phacelia locken durch ihre Farbenpracht und ihr Pollenangebot zahlreiche Insekten an. Davon profitieren nicht nur Pflanzen und Bienen, sondern auch Vögel finden ausreichend proteinreiche Nahrung und das auch zur Kükenaufzucht.

Telefonische Anmeldung zur Abholung beim Landesjagdverband:

Gero Weinhardt – Tel.: 039205/417573

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27 Mär

Trotz Kontaktverbot - Jagd unter Auflagen weiterhin zulässig

Jäger

Auf Grundlage des Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am vergangenen Sonntag haben nahezu alle Bundesländer Verordnungen/Allgemeinverfügungen mit Kontaktverboten beschlossen. Zwar seien die Bürger aufgrund der Eindämmungsverordnung angehalten, soziale Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Haushalts auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, jedoch sei die Jagd "grundsätzlich weiterhin zulässig"! Dabei sei allerdings zu beachten, dass gemäß § 18 Abs. 1 der zweiten SARS-Cov-2-Eindämmungsverordnung in Sachsen-Anhalt die Jagdausübung entweder allein oder mit maximal einer weiteren Person zu erfolgen habe. "Unterstützung bei Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung ist zulässig, wenn die Mindestabstände zwischen 2 Personen von 1,5 m gewahrt bleiben und jede Art von Gruppenbildung unterbleibt. Die Abgabe von Trichinenproben erfolgt wie bisher. 

Weiterhin taucht auch immer wieder die Frage auf, ob Jäger als Nachweis einen Passierschein benötigen, oder ob der Jagdschein als Legitimation ausreicht? Eine Rückfrage beim BMEL hat ergeben, dass der Jagdschein als ausreichendes Legitimationsmittel angesehen wird.

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19 Mär

Jagd trotz Corona-Krise notwendig

Schwarzwild Überläufer

DJV-Eilbrief an Bundeslandwirtschaftsministerin: Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest macht Jagd notwendig. Jäger müssen von Einschränkungen wie Ausgangssperren ausgenommen sein. Sonst drohen zudem Ernteausfälle durch Wildtiere. Jagd hilft der Landwirtschaft und damit einer systemrelevanten Daseinsvorsorge.

Das Corona-Virus legt immer weitere Teile des öffentlichen Lebens lahm. In einem Eilbrief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat Dr. Volker Böhning, Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV), deutlich gemacht, dass Jäger wegen ihrer gesellschaftlich relevanten Aufgaben generell von weitergehenden Beschränkungen ausgenommen werden müssen. "Eine etwaige Ausgangssperre würde Jagd auf Wildschweine unmöglich machen. Und damit auch den Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Dr. Böhning. Diese ist nur noch wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Eine Verbreitung der Tierseuche hätte gravierende wirtschaftliche Folgen für die deutsche Landwirtschaft. Das Friedrich-Loeffler-Institut stuft das Risiko eines Eintrags der Seuche durch Wildschweine aus Westpolen und Belgien als hoch ein.

Daseinsvorsorge: Jagd verhindert große Ernteausfälle

Der DJV-Brief ging auch an Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Darin erläutert der Verband, dass das Infektionsrisiko für Jäger bei einer Einzeljagd vom Hochsitz aus extrem gering ist. Diese Form der Jagd ist beginnend mit der Aussaat von Sommerkulturen enorm wichtig. Wildschweine und andere Wildtiere würden sonst große Schäden in Mais, Raps und Getreide verursachen. Gravierende Ernteausfälle wären die Folge. Jäger tragen unmittelbar zur systemrelevanten Daseinsvorsorge bei, indem sie Wildschäden auf Wiesen und Feldern verhindern.

Hochwasserschutz durch Jagd

Die Jagd auf invasive gebietsfremde Arten ist ebenfalls erforderlich, um teils erhebliche Schäden zu verhindern. Die aus Südamerika stammende Nutria beispielsweise vermehrt sich stark. Sie unterhöhlt Entwässerungsgräben oder Deiche und gefährdet damit den Hochwasserschutz. Aus Tierschutzgründen ist die Nachsuche mit Jagdhunden nach Wildunfällen regelmäßig erforderlich. Alle zweieinhalb Minuten passiert ein Wildunfall in Deutschland.

Jäger sind gesetzlich verpflichtet, für einen gesunden, artenreichen Wildbestand zu sorgen. Wildschäden in Wald und Feld sollen sie per Gesetz durch Jagd eindämmen. Sie müssen zudem im Zuge der Seuchenprävention und -bekämpfung mit Behörden zusammenarbeiten.

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